Diese
ganzen tiefen, blutigen Schnitte an ihrem Arm zu sehen tut schrecklich
weh. Doch, noch mehr weh tut dieses schreckliche gewissen, - diese
stimmt in meinem Kopf die schreit, "Du hättest ihr helfen müssen!" .
Ja, zu wissen, - das ich ihr hätte helfen können, tut schrecklich weh.
Einfach, - weil ich es nicht getan habe. Ich dachte, - sie brauch keine Hilfe. Ich dachte, es reicht, wenn ich ihr sage, - das alles
wieder gut wird. .. das ich für sie da bin. Aber nein, - letztenendes,
wird sie der ganze Mist nur noch umbringen. &' jetzt ist es zu spät,
- ihr zu helfen. Ich kann nur noch hoffen, ja. &' hoffen ist gerade
das, - was ich nicht kann. Aber, - ich muss. Muss jetzt beten, - das
sie dank der Therapie endlich von dem Mist weg kommt. Von diesem Ritzen,
- &' diesem 'Nichts Essen.' Denn sonst, - sonst stehe ich in ein
paar Jahren vor ihrem Grab, - &' werde mich selbst dafür hassen. Werde nicht mehr Leben können. Werde das vollenden müssen, - was sie angefangen hatte. ~
