"&' als sie ging nahm sie alles mit. All' die Momente. All' die Erinnerungen. &' das schlimmste, all' mein Glück. Meine Freude am Leben. Mein Lächeln, &' mein Lachen. Sie ging, &' hat sich nichteinmal verabschiedet. Sie hat mich alleine gelassen. Alleine, - auf dieser verhurten Welt. &' ich frag mich, - wieso sie mich nicht mit genommen hat. Wieso sagte sie mir, - ich soll stark bleiben. Wieso sagte sie das alles? Wieso hatte sie ein Lächeln auf den Lippen, - als sie starb? Schließlich, - hatte sie angst vor dem Tod. Das weiß ich. Ja, - ich weiß noch ganz genau als sie sagte, - das sie Riesen große angst hatte vor dem Tod. Als ich sie darauf ansprach, - weinte sie. Sie weinte bitterlich. "Ich hab Angst, M." sagte sie, &' sah auf den Boden. Sie hielt das Foto von Opa in der Hand, &' streichelte drüber. "Er hätte nicht sterben müssen, M." sagte sie. Ich weiß noch heute, - wie abartig Traurig ihr Gesichtsausdruck war. Er raubte mir dem Atem. Es tat so weh, - sie weinen zu sehen. Weil sie einfach mein Leben war. "Oma, kannst du mir etwas versprechen?" fragte ich sie mit Tränen in den Augen. Sie nickte, doch sie hatte Angst, weil sie wusste, das ich ihr etwas sagen werde, - was sie nicht halten kann. "Wenn du gehst, - nimmst du mich dann mit?" Sie schüttelte den Kopf. "Es tut mir Leid." flüsterte sie."
- Altes Tagebuch kram.